entfernt & verbunden?

In diesen Tagen ist einiges anders als sonst, und vor allem ist der Rechner ein wichtiges Arbeitsmedium geworden: Man sitzt alleine vor ihm und ist gleichzeitig mit den Kollegen und/oder der Welt verbunden. Oder die Technik ist eine Lernhilfe – phasenweise für mich allein, phasenweise im Tandem, in einer Gruppe oder in einem Netzwerk.

Ist Ihnen LernOS z.B. schon ein Begriff, liebe Lesende? Er wurde abgeleitet aus der Zukunftsform von Lernen auf Esperantos: „mi/ ni lernos“ = ich/ wir werden lernen. Ich habe mir den Leitfaden von Simon Dückert besorgt. Mich als Erwachsenenbildnerin spricht natürlich die Idee der Unterstützung des lebenslangen Lernens an. Und nachdem ich gute Erfahrungen mit WoL gemacht habe, werde ich bis zum Sommer mit GTD („getting things done“) experimentieren.

Oder waren Sie schonmal bei einem MOOC? Viele Teilnehmende (Massive) können gemeinsam ohne Zugangsbeschränkungen (Open) online lernen (Online Courses). Seit dieser Woche findet der MOOCamp 2020 statt – vielleicht wollen Sie sich schnell noch eintragen?

Ich bin seit heute eine Infektionsschutzhelferin. Wir werden langsam alle wieder in die Unternehmen und Organisationen gehen. In 20 Minuten lernt man online die wichtigsten Aspekte, die dabei zu berücksichtigen sind, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Je mehr von uns bei dieser Gemeinschaftsaktion mitmachen, umso besser = geringeres Risiko für uns alle.

Neben dem Rechner gibt es natürlich noch das Telefon. Gerade letzte Woche habe ich dort ein schönes Feedback von meiner Coachee gehört: „Du solltest das öfter machen“ – Danke – Ja – wann, wenn nicht jetzt?

Und ich werde die Zeit nutzen, um ein schönes neues Wort zu (er-)finden: „remote Collaboration“ kann man nicht einfach mit „Fern-Zusammenarbeit“ übersetzen, da muss es doch einen ansprechenderen Begriff geben….